Willkommen

Mit dem Fall der Mauer wurde der ehemalige Kolonnenweg der DDR-Grenztruppen am Ufer des Griebnitzsees frei für jedermann begehbar.

Seither plant die Stadt Potsdam einen öffentlich zugänglichen Uferpark am Griebnitzsee. Aus für uns nicht nachvollziehbaren Gründen veräußerte die Bundesrepublik Deutschland als Eigentümerin des Mauerstreifens 2004 während laufender Kaufverhandlungen mit der Stadt Potsdam einige Ufergrundstücke überraschend an Privatpersonen, von denen einige in den Folgejahren den bis dahin frei durchgängigen Weg absperrten und damit ein Stück Potsdamer Lebens zum Erliegen brachten.*

Immerhin konnte die Stadt Potsdam im Jahr 2011 auch mit  Unterstützung unseres Vereins 51 Grundstücke am Griebniztsee vom Bund erwerben und ist damit Eigentümerin von 50% der Flächen am See. Die  Stadtverordnetenversammlung  Potsdams hat zuletzt im April 2016 mit großer Mehrheit einen Bebauungsplan verabschiedet, der einen durchgehenden Uferweg und die Möglichkeit zur Errichtung privater Stege und Bootshäuser vorsieht. Damit wird öffentlichem und privatem Interesse Rechnung getragen. Dennoch führen eine ganze Reihe von Eigentümern Prozesse gegen die Stadt und ihren Bebauungsplan, um den öffentlichen Weg zu verhindern. Ein vom Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg angeregtes Mediationsverfahren tritt seit Jahren auf der Stelle.

Als gemeinnütziger Verein unterstützen wir durch Veranstaltungen und kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit  das Bestreben Potsdams nach einem durchgängigen Uferweg, um einen Ort der Begegnung, einen Verkehrsweg für Fußgänger und Radfahrer samt Naherholungsgebiet  wieder herzustellen und um eine Geschichtspromenade am Wasser anzulegen.

 

*Nährere Informationen zu den damaligen Umständen finden Sie hier.